Ein unerfüllter Kinderwunsch kann sehr schmerzhaft und mental belastend sein. Sei es, weil man noch nicht schwanger wurde, eine oder mehrere Fehlgeburten bzw. stille Geburten erlitten hat, mit dem Kinderwunsch abschließen will / muss oder sich gerade in einer Kinderwunschbehandlung befindet. Hierbei ist es auch egal, in welcher Konstellation man den Kinderwunsch hegt. Ob ein Mann-Frau-Paar, gleichgeschlechtliches Paar oder Single-Mom-by-Choice.

Psychotherapie bei Kinderwunsch ist dann indiziert, wenn man bemerkt, dass sich der unerfüllte Wunsch nach einem Baby auf die Psyche bzw. Stimmung auswirkt (z.B. Gedankenkreisen, depressive Verstimmungen, Ängste etc.), oder man sich in einem herausfordernden Trauerprozess befindet. Leider ist dieses Thema oft ein Tabu, weswegen Betroffene das Gefühl haben können, allein damit zu sein.

Die Zeit rund um die Schwangerschaft und Geburt wird oft als besonders glücklich dargestellt. Viele Frauen erleben sie aber anders: überwältigend, erschöpfend, verunsichernd oder emotional schmerzhaft.
Ich begleite Frauen, die vor oder nach der Geburt mit anhaltender Niedergeschlagenheit, innerer Leere, Angst oder Schuldgefühlen kämpfen – ebenso wie Frauen, deren Geburt als belastend oder traumatisch erlebt wurde (Geburtstrauma). Auch wenn die Bindung zum Baby nicht sofort spürbar ist oder die eigenen Gefühle nicht den Erwartungen entsprechen, ist das kein Zeichen von Versagen.

In der psychotherapeutischen Begleitung geht es nicht um Diagnosen oder Bewertungen, sondern um Verstehen, Stabilisierung und das behutsame Verarbeiten des Erlebten. Ziel ist es, wieder mehr innere Sicherheit, Selbstmitgefühl und Vertrauen in sich selbst zu entwickeln – als Frau und als Mutter.

Ein Trauma entsteht, wenn eine belastende Erfahrung so überwältigend ist, dass unser Körper und Geist sie nicht vollständig verarbeiten können. Das kann z. B. durch Unfälle, Gewalt, Verlust, Missbrauch oder andere extreme Situationen passieren. Menschen, die ein Trauma erlebt haben, fühlen sich oft ängstlich, überfordert, innerlich angespannt oder emotional blockiert – manchmal auch lange nach dem Ereignis.
In der Psychotherapie biete ich dir einen sicheren Raum, in dem du diese Erlebnisse schrittweise verarbeiten kannst. Du lernst, deine Gefühle und Reaktionen besser zu verstehen, innere Konflikte zu entwirren und wieder mehr Kontrolle, Ruhe und Lebensqualität zu gewinnen.

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Depressionen zeigen sich unter anderem durch folgende Symptome:
Antriebslosigkeit, Interessensverlust, sozialer Rückzug, Schlafprobleme, Selbstwertprobleme, Schuldgefühle, Zukunftsängste, Gedankengrübeln, Traurigkeit oder ein Gefühl von Leere.

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Burnout zeigt sich oftmals durch ein Gefühl von Überforderung. Der Alltag scheint nicht mehr bewältigbar und das Bedürfnis nach Ruhe wird größer und größer. Trotzdem gelingt es nicht, sich zu entspannen. Auch Schlafstörungen und Interessensverlust gehören zu den Symptomen von Burnout.

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Menschen mit einer Zwangsstörung leiden an Zwangsgedanken und oft auch
unter Zwangshandlungen. Das sind Vorstellungen, Gedanken oder Impulse,
die die Betroffenen nicht bewusst steuern oder abschalten können. Oft besteht ein sehr hoher Leidensdruck, da nicht selten auch der Alltag eingeschränkt ist.

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Wenn Ängste so groß werden, dass sie den Alltag beeinträchtigen und ein Leidensdruck entsteht, ist Psychotherapie indiziert. Ängste können sehr vielfältig sein: Ängste vor besstmmten Dingen/Tieren/Situationen (Phobien) oder auf nichts Konkretes bezogen (Generalisierte Angststörung).

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Personen, die unter Panikattacken leiden, erleben im Zuge dieser Attacken ein extremes Gefühl der Hilflosigkeit und Angst. In einer Psychotherapie bei
Panikattacken versuchen wir gemeinsam der Ursache auf den Grund zu gehen, Strategien in akuten Situationen zu finden und Auslöser zu identifizieren.

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Bei körperlichen Symptomen, die ärztlich abgeklärt wurden und keine organische Ursache vorliegt, kann eine psychosomatische Störung vorliegen. Bei Stress oder Sorgen kann der Körper mit Symptomen, wie zum Beispiel Herzrasen, chronischer Übelkeit, Schwindel oder Bauchschmerzen reagieren.

LGBTQ+ Personen erleben oft besondere Herausforderungen – sei es in Beziehungen, Familie, Beruf oder im Umgang mit der eigenen Identität. Auch gesellschaftlicher Druck, Diskriminierung oder Unsicherheit über die eigene Rolle können belasten.

Egal welche Herausforderungen du erlebst – in Beziehungen, Beruf, Familie oder im Umgang mit deiner Identität – hier kannst du deine Gefühle ehrlich erkunden und neue Wege finden, dein Leben selbstbestimmt zu gestalten.

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Psychotherapie bei Schlafstörungen kann helfen, das Gedankenkarussell abends bzw. in der Nacht zu stoppen und die Ursache für Schlafprobleme zu finden. Schlaf ist für das Wohlbefinden und für die körperliche Gesundheit sehr wichtig, weswegen ein gestörter Schlaf einen sehr hohen Leidensdruck verursachen kann. Auch die Angst vor dem ZubeFgehen ist hierbei ein sehr belastendes Thema.

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(Anorexie, Bulimie, Adipositas, Binge Eating ect.)

Wenn das Essen zum Problem wird, ist Psychotherapie indiziert. Neben Anorexie, Bulimie, Adipositas gibt es auch Binge Eating (unkontrollierbare Essanfälle) oder Orthorexie (extrem gesundes Essverhalten).

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Eine Bipolare Störung zeigt sich durch einen Wechsel von depressiven Phasen und manischen Phasen. Für Betroffene entsteht dadurch ein sehr hoher Leidensdruck.

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Zu den Persönlichkeitsstörungen zählen zum Beispiel die Borderline Persönlichkeitsstörung, narzistissche Persönlichkeitsstörung, histrionische Persönlichkeitsstörungen etc.

Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen kann den Betroffenen zum Beispiel helfen, besser in ihren Alltag und ihrem sozialen Umfeld zurecht zu kommen.

Bis die Diagnose Endometriose gestellt wird, vergehen durchschnittlich sechs Jahre. Sechs Jahre, in denen Frauen nicht den Grund für ihre Schmerzen kennen, obwohl diese oftmals den Alltag massiv einschränken können. Aufgrund der außerordentlichen Belastung, die mit Endometrioseschmerzen einhergehen, kann sich dies negativ auf die psychische Gesundheit auswirken. Psychotherapie bei Endometriose ist dann indiziert, wenn man aufgrund der Belastung durch die Schmerzen bzw. deren Auswirkungen, merkt, dass auch die mentale Stabilität ins Wanken kommt bzw. schon gekommen ist.

Es muss nicht immer eine psychische Erkrankung vorliegen, um Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Im Zuge einer Psychotherapie lernt man sich selbst besser kennen, versteht, wie man so geworden ist, wie man nun ist, erkennt
Muster, lernt besser in sich „hineinzuspüren“ und wird dadurch automatisch resilienter bzw. widerstandfähiger gegen psychische Erkrankungen, indem man selbstbewusster durchs Leben geht.

Wann/Warum benötige ich eine Psychotherapie?

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Die Gründe, weswegen man eine/e PsychotherapeutIn aufsuchen will, sind von Person zu Person verschieden. Nicht nur psychische oder psychiatrische Erkrankungen können ausschlaggebend für eine Therapie sein, sondern auch der Wunsch nach einer Verbesserung der Lebensqualität oder die Unterstützung bei schwierigen Entscheidungsprozessen.

Eine Psychotherapie ist dann indiziert, wenn man Leidenszustände nicht mehr alleine oder mit Hilfe von Familie oder dem Arzt bewältigen kann. Der Weg zu einem/er PsychotherapeutenIn erfordert einerseits Mut und andererseits den Wunsch, etwas an seiner momentanen Situation zu ändern. Man ist entschlossen, Verantwortung für sich selbst und seine Gesundheit zu übernehmen und visiert das Ziel an, selbst bestmöglich mit Krisen umgehen zu können. Ziel des/der PsychotherapeutIn ist es, dass der/die KlientIn Experte für sich selbst wird und die eigenen Ressourcen gut zu nützen weiß. Hierbei ist es von Nutzen sich, mit Gefühlserleben, Beziehungen und Denkmustern zu beschäftigen.